Manga:Kapitel 909

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Kapitel 909

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Deutschland
Carlsen-Titel: Noch nicht bei Carlsen erschienen
Mangaband: Das heilige Land Mary Joa (Band 90)
Cover-Story: Die Geschichten der selbst-
ernannten Strohhut-Großflotte
Japan
Titel in Kana: 切腹
Titel in Rōmaji: Seppuku
Übersetzt: Seppuku
Seiten: 17
Im WSJ: #31 / 2018
Datum: 02.07.2018
TOC: 2
Zusatz
Erste Auftritte:
Arc: Wa No Kuni Arc
Anime:

wird nachgetragen

Cover

Die Geschichten der selbsternannten Strohhut-Großflotte, Orlumbus-Ausgabe, Teil 39: "16 Uhr - Der erste Kampf als Pirat! Startet den Angriff!" Orlumbus gibt seiner Flotte den Befehl die Insel vor ihnen anzugreifen.

Handlung

  • Irgendwo in der Neuen Welt: Die Minks haben an der Küste einer Insel angelegt, auf welcher sich Nekomamushi mit Marco treffen will. Während alle am Schiff warten müssen, hat sich der "Herrscher der Nacht" hinter einen großen Wasserfall begeben, wo sich ein geheimer Gang verbirgt, welcher wiederum in ein verstecktes, friedliches Dorf führt. Eben dort ist Nekomamushi auch tatsächlich bereits auf Marco getroffen, welcher sich vor Ort als Arzt verdingt. Wie der "Phönix" dem Katzen-Mink berichtet, ist dieses Land zu arm, um die Steuern der Weltaristokraten zu zahlen, weswegen es kein Teil der Weltregierung ist. Solche Orte werden normalerweise zu Anlaufpunkten für Kriminelle, wie Piraten oder Menschenhändler, was zu Gewalt und Elend führt. Wie er weiter erzählt, stammte Whitebeard persönlich von dieser Insel, auf welcher er als Waise aufgewachsen sei und nun auch begraben liegt. Nachdem er schließlich Pirat geworden war, nutzte er sein gesamtes Vermögen, um seine Heimat aufzubauen. Nach seinem Tod jedoch begann der Vergeltungskrieg gegen Blackbeard, bei welchem Whitebeards ehemaligen Anhängern alles genommen wurde; einzig dieser Ort sei als Edward Newgates Vermächtnis übrig geblieben. Auch habe Marco bereits von dem neuen Samurai der Meere Edward Weevil gehört, welcher sich als Whitebeards leiblicher Sohn bezeichnet und es auf alle abgesehen hat, die mit ihm in Verbindung standen. Wie der ehemalige Kommandant der 1. Division vermutet, werde Weevil daher wohl schon bald auftauchen, um auch ihn auszuschalten. Zwar habe er keine Kenntnis von einem Sohn Whitebeards, jedoch kenne er dessen angebliche Mutter Bucking. Diese segelte einst als Piratin zusammen mit Newgate. Wie Marco Nekomamushi zu verstehen gibt, könne er daher diesen Ort zur Zeit nicht verlassen, um den Strohhüten zu helfen, da er der einzige Schutz vor Weevil sei. Stattdessen bittet er den Mink allerdings, eine Nachricht für Ruffy mit nach Wanokuni zu nehmen...
  • Derweil auf besagter Insel Wanokuni, dem Heimatland der Samurai irgendwo in der Neuen Welt: Auf den Plätzen rund um den Palast herrscht großes Treiben und auch die Strohhüte unter Führung von Kinemon und Co. sind bereits angekommen. Noch arbeiten sie aber alle verdeckt als Teil der Bevölkerung, um nicht bei Kaido aufzufallen, bis alle Vorbereitungen für ihren Plan getroffen sind. So ist Franky als örtlicher Zimmermann angestellt, Lysop hingegen preist bei den Anwohnern eine spezielle Wundheilsalbe an und Nico Robin trainiert als Geisha bei einer alten Dame. In diesem Moment geht die Information durch die Straßen, dass der Mörder, welcher seit einem Monat nachts sein Unwesen treibt, gefasst worden sein soll. Wie sich herausstellt, wurde als Beschuldigter Zorro festgenommen, welcher sich als Ronin, also herrenloser Samurai, ausgibt und nun zur Strafe Seppuku, also Selbstmord, begehen soll. Dazu wurde er bereits vor mehrere Beamte des Landes gebracht, welche ihn zusätzlich für einen Dieb halten, da er das Shuusui, das heilige Schwert des legendären Ryuma bei sich trägt, welches vor 23 Jahren gestohlen wurde. Während man Zorro ein Messer überreicht, um den Suizid durchzuführen, offenbart dieser, dass der vor ihm sitzende Beamte nach Blut rieche, weswegen er längst erkannt habe, dass er der wahre Mörder sei. Mit einem kräftigen Stoß erzeugt Zorro daher mit dem Messer eine mächtige Schnittwelle, welche den überführten Mörder trifft und dazu, unter ungläubigen Blicken aller Anwesenden, auch noch das Gebäude dahinter zerteilt. In Gedanken entschuldigt sich Zorro bei Kinemon, dass er die Geheimhaltung ihrer Anwesenheit zunichte gemacht habe...

Verschiedenes

  • Frankys Meister in diesem Kapitel ist Herr Minatomo, der bereits in der FPS Band 7 erwähnt wurde und schon einige Auftritte im Hintergrund hatte.
  • Lysop tritt in diesem Kapitel als Straßenverkäufer auf. Diese Straßenkünstler gab es in Japan auch während der Edo-Zeit. Als solche führen sie kleine Kunststückchen auf, um ihre Produkte anzupreisen. In Lysops Fall ist es Kröten-Öl, das als Wundheilsalbe bekannt ist. Er schneidet mit einem Schwert mehrmals ein Stück Papier und wirft es dann wie Konfetti in die Luft. Dies tut er, um zu zeigen, dass die Klinge des Schwertes scharf ist und auch schneiden kann. Als nächstes verletzt er sich selbst mit dem Schwert am Arm und schmiert dann das Kröten-Öl auf die blutende Wunde. Das Öl schließt augenblicklich die Wunde und die Zuschauer sind von der Wirkung begeistert. In Wahrheit ist die Klinge des Schwertes jedoch nicht komplett scharf, sondern auch teilweise stumpf. Indem er vorher heimlich Blut an die Klinge des Schwertes schmiert und sich dann mit dem stumpfen Teil der Klinge am Arm entlang streift, sieht es für die Zuschauer so aus, als hätte sich Lysop eine blutende Wunde zugefügt. Wenn er sich das Blut dann mit dem Kröten-Öl wieder abwischt, wirkt es, als hätte das Öl die Wunde umgehend geschlossen.
    • Diese Art der Täuschung erinnert auch daran, wie Lysop bereits die Bewohner auf Skypia an der Nase herumgeführt hat. Dort tischt er ihnen Lügen über Gegenstände aus dem Blaumeer auf, die im Himmel unbekannt sind, und handelt mit ihnen. Mit Tauschgeschäften erhält er so einen ganzen Sack voller Diale.
  • Lysops Deckname lautet Lysohachi bzw. im Original Usohachi. Genau wie in seinem richtigen Namen findet sich hier das Wort für Lüge (Uso) und das Wort für die Zahl Acht (Hachi). In Japan gibt es die Redewendung "800 Lügen" (jap. うそ八百, Uso Happyaku), was "voller Lügen" bedeutet. Außerdem ist eine von Lysops Lügentechniken, dass 8.000 Mann unter seinem Kommando stehen.
  • Der Straßenmörder wird im Japanischen Tsujigiri genannt. Als Tsujigiri werden Samurai bezeichnet, die oft nachts durch die Straßen ziehen und willkürlich Menschen angreifen, um ein neues Schwert oder eine neue Angriffstechnik auszuprobieren.
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