Hanauta Sancho Yahazu GiriAus OPwiki(Weitergeleitet von Hanauta Sanchō Yahazu Giri)
Hanauta Sanchō Yahazu Giri ist eine Attacke von Brook. Dabei schneidet er den Gegner so blitzschnell, dass dieser es zuerst gar nicht bemerkt. Brook läuft dann seelenruhig am Gegner vorbei und es wirkt, als sei gar nichts passiert. Erst, nachdem der Gegner einige Schritte gegangen ist und Brook sein Schwert schon wieder in die Scheide steckt, merkt er, dass er überhaupt getroffen wurde und spürt die Auswirkungen der Attacke. Brook benutzte diese Technik erstmals im Kampf gegen Tararan. Als Samurai Ryuma Brooks Schatten intus hatte, beherrschte er diese Attacke ebenfalls. Als es zum Kampf gegen Ryuma kam und beide diese Attacke benutzten, war Ryuma jedoch schneller und Brook wurde so besiegt. Diese Technik war auch Ryumas Finalattacke im Kampf gegen Zorro, er wurde jedoch noch während der Ausführung von ihm besiegt. Diese Technik hieß ursprünglich Requiem La Banderole (鎮魂歌・ラバンドゥロル). Brooks Kameraden aus der königlichen Leibgarde, bei der er einst der Kommandant war, benannten sie aber um. Brook hat Ryuma verboten, diese Technik mit dem neuen Namen zu nennen.
Ein Requiem ist ein Trauerstück, das bei Beerdigungen etc. gespielt wird. Eine Banderole ist ein Banner.
Die Kanji bedeuten etwa "Summender Drei-Schritt-Pfeilkerbenschnitt". Hanauta bedeutet "summen" und ist bisweilen auch Brooks Beiname. San (三) bedeutet übersetzt "Drei", Chō (町) ist dabei schwierig zu übersetzen, denn es ist ein japanisches Längenmaß für Straßenblöcke; 1 Chō entspricht ziemlich genau 109 Meter (3 Chō entspricht somit etwa 327 Meter). Yahazu (矢筈) bedeutet Pfeilkerbe und beschreibt die Kerbe im hinteren Ende des Pfeils, das auf die Bogensehne gesteckt wird. Giri (斬り) bedeutet schlicht "Schnitt".
Der Name der Attacke stammt aus dem klassischen Rakugo-Stück Kubichōchin (首提灯). In dieser Geschichte begegnet ein Betrunkener nachts auf einer dunklen Straße einem Samurai. Sie geraten in Streit, sodass der Samurai den betrunkenen Mann mit einem blitzschnellen, meisterhaften Schwertstreich enthauptet. Der Betrunkene merkt jedoch überhaupt nicht, dass er getroffen wurde und torkelt seelenruhig weiter. Erst nach einer Weile bemerkt er, was passiert ist. Der Name beschreibt also, dass der Schnitt des Samurai so schnell und sauber ist, dass das Opfer es nicht bemerkt, fröhlich weitergeht, während des Gehens eine Melodie summt und erst nach einer bestimmten Distanz merkt, dass der Kopf ab ist. |
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