WeltaristokratenAus OPwiki(Weitergeleitet von Einheimischen-Jagdwettbewerb)
Die Weltaristokraten (jap. 世界貴族, Sekai Kizoku), oder auch "Himmelsdrachen-Menschen" (jap. 天竜人, Tenryuubito) genannt, leben im Heiligen Land von Mary Joa. Vor 800 Jahren gründeten 20 Könige die Weltregierung. Danach zogen, mit Ausnahme der Nefeltari-Familie, die restlichen 19 Königsfamilien auf Mary Joa, ihre heutigen Nachfahren sind die Weltaristokraten. Demnach stellen sie den Hoch-Adel der Weltregierung dar und werden fast wie Götter verehrt. Die lange Zeit und die viele Macht haben sie jedoch größenwahnsinnig werden lassen, sodass sie sich sogar zu gut sind, die gleiche Luft wie normale Menschen zu atmen, weswegen sie Glaskuppeln oder Seifenblasen als Helm tragen und sich ihre Atemluft in Tanks mitbringen, wenn sie aus Mary Joa herabsteigen. Wenn sie angegriffen werden, haben sie die Macht, einen Admiral und dessen Flotte zu Hilfe zu rufen.[2] Zudem steht die CP-0, welche als der stärkste Geheimdienst der Welt bezeichnet wird, unter ihrem direkten Befehl.[3]
AllgemeinesAlle Weltaristokraten besitzen einen Ausweis-Chip, mit dem sie eindeutig identifiziert werden können.[4] Die bekannten männlichen Weltaristokraten tragen alle den Namenszusatz "Sankt" (jap. 聖, Sei), was ihre Stellung als heilige Wesen unterstreichen soll. Shaluria wurde als "Prinzessin" (jap. 宮, Guu) betitelt, was im Allgemeinen die Bezeichnung für eine aktuell nicht regierende Nachkommin eines Königshauses ist. Offiziell stellen die Weltaristokraten in der Weltregierung aktuell die Spitze dar. Die Fünf Weisen, die ebenfalls zu den Weltaristokraten zählen, bilden dabei die oberste Instanz und gelten als die höchsten Autoritäten der Welt.[5] Zwar ist seit der Reverie im Jahr 1524 klar, dass es inoffiziell eine noch höher gestellte Person innerhalb der Regierung gibt, doch ob es sich dabei auch um einen der Weltaristokraten handelt, ist noch unbekannt.[6] Nichtsdestotrotz genießen die Weltaristokraten eine Menge Privilegien und üben deshalb einen großen Einfluss in der Welt aus. Ebenso scheinen sie unermesslich reich zu sein, da Sankt Charlos ohne zu überlegen bereit war, 500.000.000 Berry für Kamy zu zahlen.[7] Sie gelangen auch an die seltenen und begehrten Teufelsfrüchte, die sie sogar aus reinen Unterhaltungszwecken ihre Sklaven essen lassen.[8] Die Quelle dieses Reichtums stammt aus den Tributen von Mitgliedsstaaten der Weltregierung, dem sogenannten "Himmelsgeld" (jap. 天上金, Tenjōkin), das an die Weltaristokraten abgetreten wird. Dieser Tribut muss gezahlt werden, unabhängig davon, ob das Land dadurch zugrunde geht oder nicht. Einst kaperte Don Quichotte de Flamingo eines der Transportschiffe und erpresste damit die Weltregierung, woraufhin er den Status des Samurai der Meere erhielt.[9][10] Dies lässt auf deutliche Konsequenzen schließen, sollte der Tribut nicht gezahlt werden. Tatsächlich wird einer Nation, die das Himmelsgeld nicht mehr zahlen kann, die Mitgliedschaft zur Weltregierung und damit die Menschenrechte entzogen. Solche Länder sind gesetzlose Zonen, wo Sklavenhändler und Piraten ihr Unwesen treiben können.[11] Wenn ein Weltaristokrat vorbeizieht, müssen die normalen Menschen sich verbeugen. Tun sie dies nicht oder geraten sie gar in die Laufbahn eines Aristokraten, sind sie der Willkür der Himmelsdrachen-Menschen hilflos ausgesetzt.
ErscheinungFast alle bisher aufgetauchten Weltaristokraten hatten ein ziemlich einheitliches Erscheinungsbild. Dazu gehörten seltsam anmutende Uniformen, welche an alte Taucher- beziehungsweise Raumanzüge erinnern. Diese sind schneeweiß und mit verschiedenen, goldenen Elementen sowie Orden verziert. Außerdem tragen sie alle die gleichen, nach vorne herum gerollten Turmfrisuren und einen Luft-Tank auf ihrem Rücken, welcher durch einen Schlauch mit ihren Atemkuppeln verbunden ist. Ob dies auf alle Weltaristokraten gleichermaßen zutrifft oder ob dies von Familie zu Familie variiert, ist unbekannt. Die einzige Ausnahme bilden bislang die Fünf Weisen, die weder extravagante Frisuren noch die Uniformen tragen. Bekannte Weltaristokraten
Weitere Weltaristokraten: Ehemalige Weltaristokraten
Sklaverei & RassismusBei ihrer Ankunft auf dem Sabaody Archipel warnte Okta die Strohhutbande vor den Weltaristokraten und vermummte sich selbst so, dass er auf den ersten Blick nicht mehr als Fischmensch zu erkennen war, ebenso Meerjungfrau Kamy. Der Grund hierfür war, dass sich der Rassismus gegenüber den Meeresvölkern und anderen Spezies auf dem Sabaody Archipel auch weiterhin gehalten hat. Allen voran die Weltaristokraten, welche ganze Sammlungen an Sklaven in Mary Joa haben und für verschiedene Zwecke verwenden, beispielsweise als menschliches Pferd. Sankt Rosward erwähnte außerdem, dass seine Tochter ihm noch seine ganze "Kapitäns-Sammlung" ruiniere, zu der unter anderem Devil Diaz und Jean Bart gehörten. Besonders begehrt sind jedoch die Meerjungfrauen, welche nicht selten als Trophäen in den Fischtanks der Reichen und Mächtigen enden und mit einem Startpreis von 70.000.000 Berry die teuerste Spezies der Human Auction darstellen. Dicht gefolgt von den männlichen Riesen, welche mit 50.000.000 Berry aufwärts angesetzt werden. Shaluria wollte beispielsweise einen starken Riesen haben und ihr Bruder Charlos eine schöne Meerjungfrau.[7] Die erstandenen Sklaven werden anschließend mit dem Wappen der Weltaristokraten gebrandmarkt, um als Leibeigene erkannt zu werden. Leute mit solch einem Brandmal sind nichts weiter als "Gegenstände". Früher hatten sie deutlich mehr Sklaven, darunter auch die drei Gorgon-Schwestern. Diese Sklaven wurden allerdings von Fisher Tiger befreit, der die Redline, wie man fälschlicherweise annimmt, mit bloßen Händen erklomm und Mary Joa alleine angriff.[13] Jedoch beschränkt sich die Willkür der Weltaristokraten nicht nur auf Kriminelle und die Angehörigen anderer Spezies, auch die normalen "Unterklasse-Bürger" des Sabaody Archipels, die den Weltaristokraten in die Quere kamen, sahen sich deren Willkür ausgesetzt. So erklärte Sankt Charlos z. B. einfach die Krankenschwester Marie zu seiner 13. Ehefrau und schoss auf ihren Mann, der es wagte, vor ihm aufzustehen.[14] Auch die Regenten und ihre Familien der restlichen Welt müssen sich ihnen unterordnen und können zu ihren Sklaven gemacht werden, wenn sie es fordern. Während der Reverie in 1524 versuchte beispielsweise Sankt Charlos Prinzessin Shirahoshi zu versklaven, was nur durch das Eingreifen eines anderen Weltaristokraten, Sankt Miosgard, verhindert wurde.[15] Bei dem Angriff der Revolutionäre während der Reverie im Jahr 1524 befreiten diese so viele Sklaven wie sie konnten.[16] Tequila WolfVor ungefähr 800 Jahren gaben die Weltaristokraten den Bau der riesigen Brücke in Auftrag. Laut den Revolutionären dient dieses Bauwerk einzig dazu, den Sklaven der Aristokraten Arbeit zu verschaffen.[17]
Natürliche FeindeTrotz der gewaltigen Macht, die die Weltaristokraten besitzen, gibt es eine Gruppierung in der Welt, vor der sie sich fürchten. Die genauen Gründe für diesen Umstand sind noch unbekannt, doch scheinen alle Personen mit einem D. im Namen Furcht bei den Weltaristokraten auszulösen. Don Quichotte Rocinante erwähnte in diesem Zusammenhang, dass diese Leute der "natürliche Feind Gottes" sind. Mit anderen Worten, sie stellen die Feinde der Weltaristokraten dar. Dies wird durch Ims Erzählung gegenüber König Kobra weiter untermauert, als dieser über das D. spricht, woraus sich schlussfolgern lässt, dass die D.-Träger einst zum antiken Königreich gehörten.[21] Als Kind wurde Rocinante deshalb immer damit gedroht, dass Leute mit einem D. im Namen kommen und ihn fressen würden, wann immer er sich nicht benahm.[22] Die Fünf Weisen zeigten sich auch meist besorgt, wann immer jemand mit einem D. im Namen Schlagzeilen in der Weltöffentlichkeit machte, da dies Gefahr bedeutete. So befahlen sie auch, das D. aus Ruffys Steckbrief zu entfernen, nachdem dieser offiziell zu einem der Vier Kaiser ernannt wurde, und waren erbost, dass dies von Morgans ignoriert wurde.[23] Die Ritter der Götter→ Hauptartikel: Ritter der Götter Verschiedenes
Referenzen
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